| Die Führung übernehmen Die Pioniertechnologie für die Erzeugung von Sonnenenergie war das Kristallsilizium-Modul. Jedoch ist die für die Herstellung dieser Module benötigte Menge an Silizium beträchtlich, und die im 21. Jahrhundert existierende weltweite Rohstoffnachfrage hat die Preise für Kristallsilizium in die Höhe getrieben und dadurch die Rentabilität von Kristallsilizium-Modulen gesenkt. Heute wird amorphes Silizium (a-Si) als Technologie der Wahl eingesetzt, da deutlich weniger Silizium benötigt wird (Vorteil: Kostenminimierung und Umweltschutz), und die Ausgaben pro Watt Energie gesenkt werden können. |
Dünnschichttechnologie |
| Das Aufkommen von a-Si hat die Entwicklung einer Dünnschichttechnologie für die Herstellung einträglicher und leistungsstarker Module ermöglicht. Dünnschicht-Solarmodule sind die ideale Lösung für diejenigen, die die ökologischen und finanziellen Vorteile von Sonnenenergie nutzen möchten, ohne auf Ästhetik verzichten zu müssen. |
| Wie funktioniert es? |
| Amorphsilizium-Module sind leistungsstarke und in zunehmendem Maße beliebte Photovoltaikprodukte, die sich in Sachen Ertrag, Struktur und Herstellung von traditionellen, auf der Nutzung von Kristallsilizium basierenden Photovoltaiksystemen unterscheiden. Die a-Si-Zellen werden in einem kontinuierlichen Roll-to-Roll-Verfahren hergestellt, in dem Siliziumlegierungen in mehreren Schichten aufgedampft werden. Diese Schichten sind extrem dünn und speziell dafür ausgelegt, unterschiedliche Teile des Sonnenspektrums zu absorbieren. Das Ergebnis sind eine rekordbrechende Effizienz und gesenkte Materialkosten (a-Si-Solarzellen sind generell dünner als ihre kristallinen Gegenstücke). |